Behandlung parodontaler Taschen mit einem Diodenlaser

Behandlung parodontaler Taschen mit einem Diodenlaser
Die PA oder besser die Keimreduktion in der Tasche mittels einer Diode stellt in der nichtantibiotischen Therapie den Goldstandard dar. Grundsätzlich hat diese Therapieform einige Vorteile, zeitgleich bietet sie viele unterschiedliche Herangehensweisen.
Die grundsätzlichen Effekte die es bei der Behandlung zu nutzen gilt sind:
- Effiziente Keimreduktion durch Absorption des Laserlichts auf der pigmentierten Keimhülle
- Entfernung von Granulationsgewebe während der Behandlung
- Stoppen von Blutungen entzündlicher Zustände
- Biomodulation gegen Schmerzen und für eine bessere Abheilung
Die Art und Weise der Durchführung der Therapie kann unterschiedlich gewählt werden. Konkrement können schon vor der Entfernung bestrahlt werden um Bakteriämien zu reduzieren und die Beläge zu trocknen damit sie leichter entfernt werden können. Therapieentscheidung sollten immer auf Grundlage eines Screenings basieren. Die Therapie kann auch mit anderen Verfahren kombiniert werden.
ACHTUNG: Im Rahmen der Keimreduktion wird die Therapie auch gerne für die Periimplantitis angewendet. Hier gilt zu beachten, dass Dioden (400 – 1.400nm) lediglich auf der pigmentierten Keimhülle absorbieren und keine Wasserabsorbtion besitzen. Das bedeutet dass bei Dioden immer das Management des Biofilms noch offen ist. Dies ist dem physikalischen Absorbtionsmedium von Dioden geschuldet.
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